Der Wasserturm in Buoch, einem Ortsteil von Remshalden-Buoch, ist weit mehr als ein technisches Bauwerk: Seit seiner Errichtung im Jahr 1954 prägt er das Ortsbild und verbindet bis heute Wasserversorgung mit Aussichtserlebnis.

Technik und Bauwerk

Mit einer Höhe von 22,2 Metern dient der Wasserturm der zuverlässigen Trinkwasserversorgung von Buoch. Wie bei klassischen Wassertürmen sorgt die erhöhte Lage des Wasserspeichers für einen gleichmäßigen Wasserdruck im Leitungsnetz – eine bewährte und langlebige Lösung der kommunalen Infrastruktur.

Begehbarer Aussichtsturm

Eine Besonderheit des Buocher Wasserturms ist seine Begehbarkeit. Über eine innere Treppe gelangt man zur Aussichtsplattform, von der sich ein weiter Blick über:

  • die Weinberge und Streuobstwiesen rund um Buoch,
  • das Remstal,
  • sowie bei guter Sicht bis zu den Höhen des Schwäbischen Waldes
    öffnet. Der Turm verbindet damit Funktionalität und Naherholung auf eindrucksvolle Weise.

Besuch & Zugang

Der Zugang zum Wasserturm ist geregelt:

  • Schlüsselverleih: Während der Öffnungszeiten des Museums im Hirsch kann dort leihweise ein Schlüssel für den Aufstieg ausgeliehen werden.
  • So bleibt der Turm geschützt und zugleich für interessierte Besucher zugänglich.

Ein Besuch lässt sich ideal mit einem Rundgang durch den Ort oder einer Wanderung auf der Buocher Höhe verbinden.

Bedeutung für Buoch

Der Wasserturm steht sinnbildlich für den Wandel Buochs vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu einem beliebten Wohn- und Erholungsgebiet. Als technisches Denkmal, Aussichtspunkt und lokales Wahrzeichen ist er fest im Selbstverständnis des Ortes verankert.


Tipp: Wer Buoch besucht, sollte den Aufstieg einplanen – der Blick von oben vermittelt ein besonderes Gefühl für die Lage des Ortes über dem Remstal und macht die Geschichte der Wasserversorgung greifbar.