Buoch
Buoch über dem Remstal

Buoch über dem Remstal

 

Buoch ist mit 519 Höhenmeter der höchstgelegenste Ort über dem Remstal. Die Buocher Höhe lädt zum wandern und fahrradfahren ein. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zur Schwäbischen Alb.

Im Mittelalter wurde in Buoch Keramik, die so genannte Rotbemalte Schwäbische Feinware für die damalige Oberschicht produziert. Das der Ort eine Produktionsstädte war, belegen zahlreiche Keramikfunde mit Fehlbränden. Im Museum des Ortes, dem ehemaligen Gasthof Hirsch, heute das Museum im Hirsch. Dort können zahlreiche, aus der Buocher Produktion stammenden Keramikfunde angesehen werden. Ferner ist den einst im Ort lebenden oder mit Buoch in Verbindung stehenden Literaten und Künstlern eine ständige Ausstellung gewidmet.

Durch wechselnde Sonderausstellungen ist das Museum immer wieder einen Besuch wert.

Die Kirche in Buoch wurde 1270 von den Herren von Neuffen dem Kloster Lorch überlassen und diese Überlassung stellt die älteste Urkunde dar, in der der Ort Buoch Erwähnung findet.

Zahlreiche Fenster in der  St. Sebastian geweihten Kirche, wurden von dem Glaskünstler Hans Gottfried von Stockhausen gestaltet.

Bei klarem Wetter sind von Südost bis Südwest die schwäbischen Zeugenberge, der Schönbühl und bis zum Stuttgarter Fernsehtum und im Hintergrund die Bergkette der Schwäbischen Alb bereits von den asphaltierten Außenwegen für den Wanderer zu sehen.

Zu den Öffungszeiten des Museum im Hirsch, kann in Selbigem der Schlüssel zum Wasserturm ausgeliehen werden. (Ausweis hinterlegung erforderlich und ein kleines Eintrittsgeld) Bei klarer Sicht wird der Besucher mit einer herrlichen Weitsicht belohnt. Während des Aufstieges kann im Treppenhaus und im Zwischengeschoß die ständige Foto-Ausstellung „Wasser für Buoch – 50 Jahre Wasserturm Buoch“ von Karl Apel erstellt und 2013 durch Klaus Reble zum Teil rekonstruiert und erweitert,angesehen werden und so gleich Interessantes über den Wasserturm, seine Geschichte und die Wasserversorung des Ortes erfahren werden.

Auch wenn es im Tal nebelig ist, scheint über Buoch häufig die Sonne. Gerade in den Herbsttagen, kommt es häufig vor, dass in Buoch schon früh die Sonne scheint und bei der Fahrt ins Tal in ein Wolkenmeer eingetaucht wird. Die Sicht über dieses Wolkenmeer aus dem mitunter noch der Schönbühl und andere Höhenzüge herausschauen, ist schon für sich ein Elebnis. Hinzu kommt die Fahrt vorbei an den Weinbergen die mit ihren gelb und rot gefärbten Blättern einen herrlichen Anblick bieten. Doch bedenken sie, dass es auch Tage gibt, an denen es in Buoch frischer als im Tal ist und auf der Höhe häufig der Wind bläßt.

Die Buocher Höhe lädt auf ihrer Hochebene zum wandern und Fahrradfahren ein. Von Winnenden kommend, kann das Fahrrad kostenlos im Bus mitgenommen werden. Über VVS.de können sie die Busverbindungen bequem von Zuhause oder unterwegs mit dem VVS App  für ihr Mobiltelefon abrufen.

 

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